Es gibt mehr als alle zusammen sich ausdenken können…..

Es ist schon verblüffend, dass sich seit Anfang des Jahres für diesen Blog jede Menge Benutzer anmelden, die praktisch nicht erreichbar sind. Sie sind anonym, praktisch über die IP-Nummer nicht verfolgbar. Die Emails sind ebenfalls Schrott. Wozu es auch immer gut oder schlecht sein sollte, habe ich nun die Benutzereinträge für Abos gesperrt. Schaun wir mal, ob das was nutzt. Das muss nun mal hier stehen.

Doch der Beitrag sollte sich an den Inhalt im Titel orientieren. Insofern konnte ich mir das im ersten Absatz geschriebene nicht denken (jetzt schon).

In den letzten Tagen waren in der Süddeutschen Zeitung mehrere Berichte von Vorfällen, die kaum denkbar sind von einem Menschen alleine. Dafür fehlt meistens der Horizont oder die Erfahrung. Aktuell sind zwei Nahverkehrs-Züge in einer Kurve auf einer eingleisigen Strecke bei Bad Aibling zusammengestoßen. Es ist aufgrund der Sicherheitstechnik heute (theoretisch) nur ein Zug gleichzeitig auf einem Streckenabschnitt möglich. Ein zweiter Zug würde vor der Einfahrt automatisch gebremst. Da kann auch der Lokführer nichts gegen tun. Praktisch ist es aber möglich, da im Stellwerk die Sicherheitstechnik durch eine Einfahrtsfreigabe auf beiden Seiten ausgeschaltet werden kann. Glück im Unglück an diesem Tag war die Faschingszeit und Schulferien. So waren beide Züge weniger besetzt. Sonst hätte es wahrscheinlich noch mehr Tode und Schwerverletzte gegeben. Hier haben sicher viele Menschen drüber nachgedacht, wie ein Sicherheitssystem absolut sicher funktioniert. Wahrscheinlich hat keiner daran gedacht, dass ein Gedankenfehler eines Menschen das ganze System überlistet. Es gab also noch etwas, an das alle daran Beteiligten sich nicht ausdachten.

Oder der Absturz eines Passagierflugzeuges aus mehreren tausend Metern Höhe vor etlichen Jahren bei dem alle Passagiere bis auf einen Säugling den Tod fanden. Normal kann sich keiner eine Situation vorstellen, bei der ein Mensch aus nur hundert Metern Höhe vom Himmel fällt und das überlebt. Dennoch ist es real so gekommen.

Oder selbst vor vielen Jahren life erlebt: Vor Erding fährt ein alkoholisierter Autofahrer mit relativ hoher Geschwindigkeit auf einem sehr kurvenreichen Streckenabschnitt. Er erwischt dabei ziemlich heftig mit der rechten Autoseite einen Alleebaum auf der rechten Straßenseite. Normal wäre hier schon eine heftige Verletzung des Insassen (es war nur eine Person im Wagen) zu vermuten. Das Auto bekommt dabei aber nur einen Schlag und kullert mehrmal über das Dach und bleibt mitten auf der Straße auf dem Dach liegen. Ein entgegenkommendes Fahrzeug hat Glück und kann rechtzeitig bremsen.

Ich halte meinen Wagen an, steige aus und renne zum Unfallort um zu helfen. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes eine brenzlige Situation. Aus dem Tank läuft in Strömen Benzin auf die Straße und verteilt sich um das Auto. Da steigt der Fahrer auf der Fahrerseite aus (die Türe ließ sich sogar von innen öffnen!) und kommt auf die Seite auf der ich stehe, lehnt sich an sein Fahrzeug, zieht eine Zigarettenschachtel aus der Tasche, entnimmt sich eine Zigarette und zündet sich diese an: „Jetzt muss ich erst einmal eine rauchen“. Den Hinweis, dass sein Auto im Benzin steht und in Flammen aufgehen kann kommentiert er ganz ruhig: „da passiert schon nix“.

Wer denkt schon, dass ein Fahrer fast unverletzt aus einem demolierten Fahrzeug steigen kann, dass sich die Fahrertür noch öffnet, dass trotz viel Benzin auf der Straße und Zigarettenrauchens nichts anbrennt? Ich nicht.

So glaube ich heute (wissen tue ich es ja nicht), dass es immer ganz anders kommen kann wie ich es mir gedacht habe oder wie viele sich zusammen etwas gedacht haben. Es kann aber auch genau so geschehen. Nix ist fix.

 

Existenzangst

757043

 

Ist Existenzangst real oder überflüssig?

Die vorstehende Frage erhielt ich vor ein paar Tagen als Email von einem Coach. Es war sein Beitrag auf seiner Webseite.
Damit kenne ich mich aus, denke ich mir. Vor vielen Jahren war das mal ein Thema für mich (vielleicht kommt es noch einmal?).

Also habe ich darauf reagiert und geantwortet. Nachstehend ein paar Auszüge. Text in blauer Farbe ist vom ursprünglichen Autor.
Da ich das Thema auf verschiedenen Wegen und in vielen Varianten auch von meinen Patienten und Klienten präsentiert bekomme, ist es stets aktuell.

Zunächst ist dafür zu klären, was wir unter Angst verstehen. Danach ist zu prüfen, wie real die so genannte Existenzangst ist.
Die einfachste Definition von Angst ist vielleicht etwas wie: „Ein Flucht oder Angriff auslösendes Gefühl der Bedrohung.”

Es gibt zu dem Gefühl “Angst” noch andere Reaktionsmuster wie Flucht oder Kampf. Sie kommen etwas weniger oft vor. Das eine ist Erstarrung und das andere Ignoranz. Eine Erstarrung könnten wir auch als übersteigerte (die Flucht in die eigene Person) oder verhinderte Flucht betrachten. Die Ignoranz in diesem Sinne ist dann der übersteigerte oder verhinderte Kampf.
Diese Bandbreite an Reaktionsmustern (und wahrscheinlich noch mehr) gibt es bei dem Gefühl einer erheblichen Bedrohung jeglicher Form (physisch/materiell, sozial/seelisch/emotional).
Und was ich als Bedrohung in welcher Stärke bewerte, liegt an meinen angeborenen und erworbenen Erfahrungen wie auch an meinem aktuellen Zustand (so verändert sich z.B. die “Angstschwelle” mit dem Alter, und zwar in jede Richtung). Die angeborenen Erfahrungen lassen sich in der Regel nicht verändern. Doch neue Erfahrungen und Verhaltensweisen lassen sich aneignen, trainieren und in den Alltag integrieren (Gewohnheiten, Rituale,…).
Damit erhöhe ich meine möglichen Reaktionsmuster, erweitere meine Verhaltensweisen, steigere meine Resilienz und gleichzeitig Lebensqualität.
Denn um meine “Lebensqualität” geht es im Grunde. Wie empfinde ich mein Leben, fühle ich mich damit wohl. Zumindest lässt sich das Thema auch von dieser Seite her gut betrachten und darüber Lösungen finden.

Der Verlust der sozialen Stellung stellt aus meiner Sicht die schwierigere Seite der Existenzangst dar. Der Mensch ist ein soziales Wesen und ist auf zwischenmenschliche Beziehungen angewiesen. Bedroht eine finanzielle Not unseren Status (Wohnumfeld, Auto, Urlaube, Ernährung) entsteht das, was wir Existenzangst nennen.
Diese Existenzangst ist vollkommen unabhängig vom Einkommensniveau! Entscheidend für die gefühlte Bedrohung ist, wie sehr sie mich aus meinem sozialen Kontext herauszukatapultieren droht.
Im Falle einer finanziellen Not kappen wir selbst das Vertrauen in unser soziales Netz. Es ist uns peinlich bedürftig zu sein. Man fühlt sich nackt, hilflos, machtlos. Und in gewisser Weise stimmt das: Machtlosigkeit geht in unserer Gesellschaft mit Geldmangel einher. Wären wir eine auf Weisheit statt auf Besitz orientierte Gesellschaft, würde eine schmale Brieftasche keinen Verlust an Reputation bedeuten.

Der entscheidende Punkt ist aber der Verlust des Selbstwertgefühls, das überhaupt nicht in Geldmaßstäben misst oder meßbar ist. Und wenn das Selbstwertgefühl zerstört ist, beginnt die eigentliche Machtlosigkeit, da dann auch die Energie sich für sich selbst einzusetzen erlischt. Der schlimmste Ausweg ist dann der Freitod, der der völligen Unerreichbarkeit für die vorhandene Unterstützung aus dem Umfeld folgt.

Selbstwert, Selbstbewusstsein, Verlust.
Eine soziale Stellung ergibt sich (wie das Wort „sozial“ vermittelt) vor allem aufgrund einer Wertung anderer Menschen. Die Wertung, und damit die Stellung, kann sich ändern ohne persönlich unmittelbar darauf einwirken zu können. Das kann ich als Verlust bezeichnen und das führt häufig zu Angst, Existenzangst. Es wäre ein Gewinn, wenn ich an anderer Stelle dadurch mehr Lebensqualität gewinne. Die Chance das zu erkennen, liegt in anderen Betrachtungsweisen auf die aktuelle Situation.

Dann stelle ich mir noch die Frage, kann ich etwas, das mich als Individum betrifft, verlieren? Gewicht, Körperglieder, Haare, Organe, Bewusstsein, sind Begriffe, die wir im Volksmund gern mal “verlieren”.
Zum Beispiel: ich habe “10 Kilo”, den “Kopf”, mein “Herz” verloren; das war mir nicht bewusst (der Ex-Kanzler Kohl hatte seinen „Blackout“).
Vielleicht hilft hier ebenfalls eine andere Betrachtungsweise weiter. Ich habe etwas Neues/Anderes gewonnen oder dazu bekommen. Leichtigkeit z.B. statt verlorenes Gewicht, oder eine Liebschaft statt verlorenem Herz.
Blicke ich von einer anderen Seite auf einen “Verlust von Selbstwert und Selbstbewusstsein”, sehe ich im Prinzip etwas anderes, das mehr im Fokus steht. Praktisch ist mein ursprüngliches Selbstbewusstsein oder mein Selbstwert verdeckt. Sehr wahrscheinlich ist aber alles noch da, da ich ja noch lebe. Ein neuer Blickwinkel oder Standpunkt ist da hilfreich.

Auswege aus der Existenzangst – Zwei Wege sind parallel zu begehen:
1. Die kognitive Trennung von Besitz und sozialer Bindung. Man kann mit Geld nur scheinbar Beziehung und Zuneigung kaufen, der Zweifel bleibt, ob man wirklich gemeint ist. Die Besitzgesellschaft ist nur eine unter vielen möglichen Wertorientierungen. Die zugehörigen Fragen sind:

– Welche Werte haben für mich oberste Priorität?
– Wem bin ich treu?
– Was brauche ich zum Leben?
2. Ein Weg der Verinnerlichung. Kontemplative Praktiken zielen darauf, unsere Wahrnehmung von der Welt und deren Bewertung und Interpretation voneinander zu lösen. Die Fähigkeit nicht mit vorgefertigter Emotion auf ein beliebiges Ereignis zu reagieren, kann man mit menschlicher Reife beschreiben.

Ich kann mir mit Geld sehr wohl Beziehung und Zuneigung kaufen! Sie wird nur ohne Geldfluss versiegen, keinen Bestand haben. Das ist nicht nachhaltig. Mit “bedingungsloser Liebe” ist das anders. Doch in der Natur, und das ist das “Leben”, kommt eben alles vor. Relativ selten kommt die bedingungslose Liebe zum Zuge, die wir nicht “machen” können.

Die Idee der zwei parallel zu gehenden Wege ist eine von vielen Lösungen. Auf jeden Fall halte ich für zweckmäßig, sich näher und länger mit dem belastenden Thema zu beschäftigen. Das ist wie ein Training für eine neue Sportart. Am Anfang fällt es einem schwer. Doch nach einiger Zeit wird es leicht und spielerisch. Das erinnert uns vielleicht an die Kindheit: krabbeln, knien, aufrichten, langsam stolpern, irgendwann alleine stehen und dann gehen. Immer wieder probieren. Das beinhaltet Versagen wie Erfolg!
Wenn wir unter vielen verschiedenen Bedingungen trainiert haben, werden wir Meister. Das Leben wird leichter und meist freudiger.
In diesem Sinne wird Existenzangst kleiner und weniger wichtig. Die Lebensqualität wird größer.

Für die Menschen, für die Existenzangst ein Thema ist, empfehle ich daher:

– sich auf das Thema einlassen und unter möglichst vielen Aspekten betrachten und damit spielen (ausprobieren, experimentieren)
– sich viel Zeit geben
– sich andere Menschen als Spiegel und Trainingspartner auswählen (Hilfe in Anspruch nehmen ist sehr weise!)

Zum Schluß ein kleiner, vielleicht zynischer/sarkastischer, Trost:
Das ist alles nicht so leicht wie Sie vielleicht denken,
doch viele Menschen konnten sich damit stabilisieren
und führen ein zufriedenes Leben.

Mit besten Grüßen und gutem Gelingen
Günter Willmroth

 

 

 

Nachruf für Boudewijn Vermeulen

BoudewijnVermeulen2013
Boudewijn Vermeulen

Nachruf

(Synonym für Aufwertung, Denkschrift, Ehre, Grabrede, Gedenkrede, Gedächtnisrede, Lob, Lobrede, Nachwort, Nachrede, Nekrolog, Totenrede, Würdigung).

Das Wort, der Begriff „Nachruf“ klingt wie “ ich rufe Dir etwas hinter her”. Doch hier ist etwas anderes von mir gewollt. Denn was ich ihm sagen wollte, habe ich ihm gesagt. Eher im Sinne einer Würdigung oder eines Gedenkens ist mein Nachruf zu verstehen. Es gab einen Anlass meine Gedanken in Textform zu bringen. Der “Nachruf” ist Quasi meine Reflektion von zuvor Erlebtem, Erfahrenem.
Der Anlass ist die Gedenkfeier oder Trauerfeier für einen Wegbegleiter, der vor wenigen Wochen (5. oder 06.09.2014) verstorben ist. Boudewijn Vermeulen. Wahrscheinlich habe ich ihn im Jahr 2001 kennen gelernt. Über eines seiner “Schnupper-Wochenenden”. Da gab es in Kurzform einen Vorgeschmack auf seine Ausbildung “TTC”, Train the coach. Meine Frau hat diese Ausbildung dann von 2002-2003 absolviert. Viele Veränderungen, die ich bei meiner Frau nach dieser Ausbildung erlebte, machten mich neugierig genug, die Ausbildung im Jahre 2003-2004 ebenfalls zu besuchen.

Aus den verschiedensten Denk- und Handlungsfeldern und dem Studium vieler Bücher hatte sich Boudewijn, nach eigenen Erfahrungen, viele Übungen zusammen gestellt, die für die Entwicklung eines Menschen von Nutzen sein können. Er hatte es ziemlich komplex gestaltet und dabei Körper, Seele und Geist durch spezielle Übungen einbezogen. Das dürfte auch der Grund sein, weshalb wahrscheinlich der überwiegende Teil seiner Teilnehmenden angenehme Veränderungen während und nach der Ausbildung erfahren konnten. Viele seiner Schülerinnen und Schüler nutzen diese Übungen oder seine Arbeitsweise in ihrer eigenen Arbeit mit Klienten oder Mitarbeitenden. So nutze ich heute (unter anderem!) immer wieder einmal seine Übungen für meine Patienten. Zum Beispiel die Wahrnehmung von “Körpergefühlen”. Wie fühlt sich mein Fuß an auf dem Boden? Wo ist mehr Druck oder Wärme/Kälte/Kitzeln links/rechts/vorne/hinten usw. Wie sind die Wahrnehmungen nach mehreren Runden laufen/gehen im Raum, was hat sich verändert?

So nehmen wir in erster Linie unseren Körper wahr, werden uns unser selber bewusst und sind gleichzeitig im Hier und Jetzt. Denn gleichzeitig an etwas anderes denken ist kaum möglich. Im Prinzip fördere ich damit im wahrsten Sinne der Worte “Selbst-Bewusst-sein” und schalte “Grübeln” und schlechte Laune aus. Im Weiteren kann ich erfahren, was Emotionen und Gedanken mit meinem Körper und seinen Funktionen auslösen. Bei guter Wahrnehmung von Körpergefühlen lassen sich die Veränderungen erspüren. Zum Beispiel Verspannungen der Muskulatur im Bauchraum oder Nacken usw.
Das war nun nur ein winziger Ausschnitt aus dem Spektrum von Boudewijns Ausbildung und Vermächtnis.
Dafür bin ich ihm heute sehr dankbar.

Die Ansprachen zur Gedenkfeier legen mir nahe, dass es Boudewijn ein Anliegen war (und ist?), dass seine Ausbildungsinhalte auch “unter das Volk” kommen. Ob er damit meinte, dass es auch in einem größeren Rahmen erfolgen kann? Und vielleicht in einem anderen Kontext, wie der Ausbildung von Coaches und/oder Führungskräften?
Nach meinem Wissenstand wird zur Zeit nur eine, von Boudewijn geprägte, Ausbildung angeboten. Unter dem Begriff “International Leadership Programm (ILP)” von Frau Dr. Eva Kinast (viel mehr natürlich auf ihrer Webseite, auch zur Geschichte/Entwicklung des Programms). Frau Dr. Kinast und Boudewijn haben von 2006 bis 2013 diese Ausbildung gemeinsam gehalten, unter Federführung von Frau Dr. Kinast.

Tja, die Ideen und Inhalte von “Boudewijns Lehren” an Frau und Mann zu bringen, um eine vorteilhafte Entwicklung und wahrscheinlich auch eine optimalere Gesundheit (die ist sehr häufig mit einem “leichteren” Leben verbunden) zu erreichen, ist sehr verlockend. Für mich hat die Geschichte leider den Haken, dass ich für die Initiierung absolut ungeeignet bin. Das lehrte mich das Leben. Mitmachen, wenn ich eine Aufgabe angeboten bekomme, das läuft für mich gut. Boudewijn hat mir dazu nie ein Angebot gemacht. Vielleicht greifen es andere auf.  Etwa 350 Teilnehmende werden von seinen Ausbildungsinhalten bis heute profitiert haben. Da könnten doch einige dabei sein, die das auch managen können, eine Verbreitung in anderem Kontext und in größerem Rahmen.
Schauen wir mal, was sich in dieser Richtung im Laufe der Zeit ereignet.

Wie die Zeit doch vergeht?!

Ursprünglich erstellt 18.05.2009

Zeit
Zeit

Vergeht die Zeit? Oder ist das nur ein subjektiver Eindruck? Was ist Zeit?

Darüber gibt es ja viele Beiträge von Philosophen wie von Wissenschaftlern (Physik, Quantenphysik, Astrophysik). Da geht es auch ohne meinen Kommentar. Wer möchte, kann ja einen Kommentar schreiben.

Mir ist halt aufgefallen, dass ich vor drei Jahren (Stand 2009!) diese Seite begonnen habe und sie regelmäßig füllen wollte. Also mit dem “REGELMÄSSIG” habe ich mich übernommen und so wird es auch bleiben.

Hin und wieder schreiben ist für mich besser. Ohne Zwang und nur dann, wenn ich es für wichtig halte. So wie nachstehenden Satz, den ich erfunden habe:

Das Leben ist spannend. Ohne Spannung (Plus und Minus, Licht und Schatten, positiv und negativ, gut und böse, richtig und falsch) kein Leben. Was das Leben angenehm macht ist die Dosis und der Rhythmus, der Wechsel zwischen den beiden Polen.
Günter Willmroth, 27.12.1953 – 27.05.2055

Dieses Prinzip finde ich in der Technik (vor allem in der Elektrotechnik, die ich ja mal studiert habe) wie in meinem Alltag. Manchmal erinnere ich mich daran, wenn ich mehr im Schatten stehe. Ich weiß dann, es gibt auch wieder Licht.

Das will ich mit meinen Seiten erreichen

09.11.2013

Mit meinen Beiträgen zu den “Philosophischen Seiten von Günter Willmroth” bringe ich meine Gedanken “Zum Leben als solchem” in Schriftform. Gleichzeitig stelle ich mich einem Publikum um Anregungen zu geben und solche in Form von Feedback (Kritik, Lob, Übereinstimmung,…) zurück zu erhalten. Dabei prüfe ich, ob meine Sicht- und Denkweise Bestand hat oder ob ich etwas daran ändere. Mit Ideen und verschiedenen Betrachtungen ergänze ich meine Inhalte im Blog.

(Ursprünglich begonnen mit dem Blog hab ich am 23.10.2006; nach Bedienungsfehler alten Blog zerstört und neu erstellt am 12.05.2010; nochmals alles gelöscht wegen Fehler durch Softwareumstellung bei 1&1 und neu erstellt am 02.06.2013. Tja und dann gab es am 07.11.2013 keinen Zugang mehr zur Software. Keine Ahnung weshalb. Deinstallation und Neuinstalltion von WordPress waren die Lösung. So gilt der NEUE Blog ab 09.11.2013.)